Impingement‑Syndrom der Schulter – Ihre Schulterbeschwerden in guten Händen
Wenn Sie beim Heben oder seitlichen Abspreizen des Arms Schmerzen zwischen etwa 60° und 120° spüren, kann ein sogenanntes subakromiales Impingement („Engpass unter dem Schulterdach“) oder ein anderes Impingement‑Syndrom vorliegen. In unserer Praxis in Emmingen‑Liptingen klären wir Ihre Beschwerden differenziert ab – insbesondere, wenn Sie aus Tuttlingen, Emmingen‑Liptingen oder dem Umland kommen – und begleiten Sie vertrauensvoll durch Diagnostik und Therapie.
Beschwerden
Typisch sind drückende oder ziehende Schmerzen unter dem Schulterdach beim Heben des Arms – insbesondere im Bereich zwischen 60° und 120°. Die Symptome können auch nachts beim Liegen auf der Schulter oder bei Überkopfarbeit auftreten. Oft strahlen die Schmerzen in den Oberarm oder zur Brust aus. Zusätzlich kann eine eingeschränkte Beweglichkeit oder Kraft auftreten.
Mögliche Ursachen
Ein mechanischer Engpass entsteht häufig durch knöcherne Veränderungen wie ein ausgeprägtes Schulterdach (Akromionsporn), Gelenkverschleiß oder eine Kalkschulter. Degenerative oder entzündliche Veränderungen der Sehnen (z. B. der Rotatorenmanschette) oder Schleimbeutel sowie muskuläre Dysbalancen (z. B. Schwäche der Rotatorenmanschette gegenüber dem Deltamuskel) können die Engpasssituation verschärfen. Die Ursachen sind oft multifaktoriell – medizinisch nennt man das subakromiales Schmerz- oder Impingement‑Syndrom.
Diagnostik
Die Diagnostik beginnt bei uns mit Ihrer ausführlichen Anamnese und gezielten klinischen Funktionstests (z. B. Neer‑Test, Hawkins‑Kennedy). Röntgenaufnahmen zeigen knöcherne Veränderungen bei Verdacht auf mechanische Ursachen. Ergänzend setzen wir Sonographie oder bei Notwendigkeit MRT ein, um Sehnen und Weichteile detailliert zu beurteilen. Eine gezielte Infiltration in den subakromialen Raum kann bei unklaren Fällen gleichzeitig diagnostisch und therapeutisch eingesetzt werden.
Behandlungsmöglichkeiten
Zunächst empfehlen wir eine konservative, individuell auf Sie abgestimmte Therapie. Sie umfasst gezielte Physiotherapie zum Muskelaufbau und zur Wiederherstellung der Balance, eventuell ergänzt durch Injektionen (z. B. entzündungshemmende Substanzen) zur Schmerzreduktion. Wärme, Elektrotherapie und manuelle Techniken können sinnvoll unterstützen.
Hält der Schmerz trotz konsequenter konservativer Behandlung über mehrere Monate an und ist eine klare mechanische Ursache nachweisbar, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen eine mögliche operative Lösung – etwa eine arthroskopische Dekompression, bei der gezielt Schleimbeutel und Knochensporne beseitigt werden. Anschließend erhalten Sie eine strukturierte Nachsorge mit Physiotherapie.
Individuelle Therapie in Ihrer Region
Als orthopädisch‑unfallchirurgische Praxis in Emmingen‑Liptingen freuen wir uns über Patienten aus Tuttlingen, Emmingen‑Liptingen, Stockach, Meßkirch sowie dem weiteren Landkreis. Wir bieten eine seriöse, persönliche Diagnostik und Therapie, auch für Privatpatienten und Selbstzahler, ohne ständigen Verweis auf externe Zentren.
FAQ
- Ist eine Röntgenaufnahme bei Impingement notwendig?
- Ja – insbesondere zur Beurteilung knöcherner Ursachen wie Sporen oder Gelenkverschleiß.
- Wann ist eine MRT sinnvoll?
- Wenn Weichteile – Sehnen oder Schleimbeutel – detailliert beurteilt werden müssen oder ein operativer Eingriff geplant ist.
- Wie lange dauert konservative Therapie meist?
- In der Regel etwa 3–6 Monate, je nach Beschwerdebild und Reaktion auf Therapie.
- Ergänzt eine Infiltration die Behandlung?
- Ja, sie kann Schmerzen dämpfen und diagnostisch wertvolle Hinweise liefern – jedoch begrenzt anwenden.
Termin vereinbaren
Wenn Sie Schulterschmerzen beim Armheben oder Überkopf‑Belastungen spüren, lassen Sie sie fachärztlich klären. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur orthopädischen Abklärung Ihres Impingement‑Verdachts.

